Kurz gesagt: Am Anfang steht keine Fliesenauswahl, sondern eine Skizze Ihrer Wünsche, die wir auf Machbarkeit prüfen. Danach bestimmt die Reihenfolge der Gewerke den Zeitplan — und die ist bei jedem Bad ähnlich, aber nie identisch.
Schritt 1: Wünsche sammeln, bevor jemand misst
Versuchen Sie, Ihre Wünsche und Bedürfnisse zu definieren, bevor über Produkte gesprochen wird. Soll das Bad ein Rückzugsort sein oder morgens für drei Personen funktionieren? Brauchen Sie eine Wanne, oder wäre eine große Dusche die bessere Nutzung derselben Fläche? Aus solchen Antworten wird eine Skizze — und die prüfen wir als Fachbetrieb auf Machbarkeit, bevor Geld ausgegeben wird.
Das gilt für große Sanierungen genauso wie für ein kleines Bad oder ein Gäste-WC. Fliesen, Keramik und Armaturen bestimmen den Charakter eines Bades und verlangen Fingerspitzengefühl bei der Auswahl. Deshalb beraten wir unverbindlich vor Ort und begleiten Sie auf Wunsch auf Badausstellungen — dort sehen Sie Oberflächen und Maße in echt, nicht als Foto.
Schritt 2: Licht und Farbe mitentscheiden
Ein Punkt, der in der Planung gern hinten ansteht und später am meisten ausmacht: Farbe und Licht verändern die Dimension eines Raumes erheblich und beeinflussen, wie das Bad sich anfühlt. Diese Entscheidungen gehören vor die Elektroarbeiten, denn jede zusätzliche Leuchte braucht eine Leitung, die zu diesem Zeitpunkt noch problemlos gelegt werden kann.
Schritt 3: Die Gewerke in der richtigen Reihenfolge
Eine Badsanierung ist selten reine Sanitärarbeit. Beteiligt sind in der Regel Fliesenleger, Maler, Maurer, Tischler und Elektriker — und zwar nacheinander, nicht gleichzeitig. Genau hier entstehen die Verzögerungen, die man später als „die Baustelle zog sich“ in Erinnerung behält: Wenn ein Gewerk nicht anschließt, steht alles.
Wir übernehmen deshalb die Koordination der Arbeitsabläufe und arbeiten dafür mit Betrieben zusammen, die wir kennen — unter anderem Maler Käther, Putz & Stuck M. Hoffmann, van Husen Elektro und der Malermeisterbetrieb Alonso. Für Sie bedeutet das: ein Ansprechpartner statt fünf Telefonnummern, und Terminabsprachen, die aufeinander abgestimmt sind. Was zu unserer Badplanung gehört, steht auf der Seite zu Bädern und Badplanung in Köln.
Wenn das Bad auch in zwanzig Jahren passen soll
Die Nachfrage nach barrierefreien Badlösungen ist deutlich gestiegen — und nicht nur bei Menschen, die heute schon darauf angewiesen sind. Wer ohnehin saniert, kann vieles gleich mitdenken, ohne dass das Bad nach Pflegeeinrichtung aussieht. Entscheidend ist dabei nicht die Quadratmeterzahl, sondern Ausstattung und Anordnung. Diese Punkte klären wir in der Planung:
- Bewegungsflächen von 120 × 120 cm beim Waschtisch, am Duschplatz und vor dem WC — sie dürfen sich überschneiden.
- Ein Waschtisch mit genügend Beinfreiheit und Abstellflächen, an dem man sich auch sitzend waschen kann.
- Armaturen als Einhandhebelmischer, dazu Stützgriffe mit zwei Greifhöhen.
- Haltegriffe in ausreichender Zahl — und vor allem tragfähig befestigt, was den Untergrund betrifft.
- Alle Einrichtungen so angeordnet, dass sie ohne Verrenkungen erreichbar sind.
Ob Sie das alles umsetzen, entscheiden Sie. Wichtig ist nur, dass die Frage vor dem Fliesenleger gestellt wird: Ein tragfähiger Untergrund für spätere Haltegriffe lässt sich jetzt vorbereiten und später nur noch mit Aufwand nachrüsten.
Planen Sie gerade ein Bad?
Schreiben Sie uns, worum es geht — Komplettsanierung, kleines Bad, Gäste-WC oder barrierefreier Umbau. Wir sehen uns den Raum an und beraten Sie unverbindlich vor Ort.
Eine Anfrage ist noch kein fester Termin — wir bestätigen ihn persönlich.